Biografie
Max Riemelt wurde am 07. Januar 1984 in Ost-Berlin geboren und lebt noch heute dort. Er ist Autodidakt. Eine Schauspielschule hat er nie von innen gesehen und auch die Schule nach der Mittleren Reife abgebrochen. Alle Versuche, das Abitur auf staatlichen und privaten Schulen nachzuholen, scheiterten. Zu attraktiv waren die Angebote, die Max Riemelt immer wieder ans Filmset lockten. 1997 startete Max Riemelts Karriere mit einer kleinen Nebenrolle im Zweiteiler "Eine Familie zum Küssen“. Rund anderthalb Jahrzehnte später zählt Max Riemelt zur ersten Liga des deutschen Schauspiels. Die zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen und Nominierungen stellen all diejenigen infrage, die Max Riemelt noch heute als "Jungschauspieler“ verstehen.
Rollen in Fernsehproduktionen wie Matthias Steurers Dreizehnteiler "Zwei Allein“ oder Friedemann Fromms "Brennendes Schweigen“ wechselten sich die ersten drei, vier Jahre mit Auftritten in Kinofilmen wie Dana Vávrovás Kinderfilm "Der Bär ist los“ oder Dennis Gansels‘ Coming-of-Age-Komödie "Mädchen, Mädchen“ ab. Zahlreiche Episodenhauptrollen in erfolgreichen deutschen Serien wie "Alarm für Cobra 11“ oder "Wolffs Revier“ folgten. Seinen Durchbruch schaffte Max Riemelt schließlich mit Dennis Gansels Drama "NaPolA – Elite für den Führer“: 2004 wurde Max Riemelt beim Internationalen Filmfestival Karlovy Vary als bester männlicher Darsteller geehrt. Die European Film Promotion ernannte ihn 2005 auf der Berlinale zum Shooting Star. Den Rising Star Award erhielt Max Riemelt im gleichen Jahr beim Hamptons International Filmfestival. Vor Anfragen kann sich der Berliner seitdem kaum retten.
Die Liste, der namhaften Schauspieler, mit denen Max Riemelt bereits vor der Kamera stand, ist lang: Uwe Ochsenknecht und Esther Schweins oder Jürgen Vogel und Jan-Josef-Liefers beispielsweise zählten neben Max Riemelt zum Cast erfolgreicher Produktionen. Und auch stilbildende Regisseure begeisterten sich für den Berliner Mimen. Dominik Graf realisierte mit Max Riemelt als Hauptdarsteller das Liebesdrama "Der Rote Kakadu“ und den Zehnteiler "Im Angesicht des Verbrechens“. Dennis Gansel buchte Max Riemelt nach "Mädchen, Mädchen“ und "NaPolA – Elite für den Führer“ für "Die Welle“, den mit rund 2,6 Millionen Zuschauern zweiterfolgreichsten deutschen Film 2008, und 2009 schließlich auch für seinen Vampirthriller "Wir sind die Nacht".
Dass sich Max Riemelt trotz seines großen Erfolgs immer noch für Studentenfilme und Independent-Produktionen wie "Urban Explorer“ begeistern kann, zeigt, wie idealistisch der Berliner geblieben ist. Nicht der Kommerz, sondern die künstlerische Herausforderung steht für Max Riemelt unverändert im Mittelpunkt. Auch in Zukunft wird Max Riemelt deshalb Kollegen und Regisseure, Kritiker und Fans überraschen.







